Auto gemeinsam kaufen: so teilen Sie die Kosten, ohne zu streiten
Von Co-oto Zuletzt aktualisiert :
Ein Auto gemeinsam kaufen heißt: ein Fahrzeug zu zweit oder zu dritt besitzen, die Kosten nach einer Regel teilen, die vor der ersten Fahrt feststeht, und klären, wer wann fährt. Der Papierkram ist an einem Nachmittag erledigt. Was Miteigentum scheitern lässt, ist das Geld, und zwar langsam: eine Tankrechnung, die niemand notiert hat, eine Reparatur, die der eine dem anderen anlastet, ein Jahr „das rechnen wir später ab”. Dieser Leitfaden zeigt die drei Wege, die Kosten zu teilen, ein vollständig durchgerechnetes Jahr, die Organisation des Kalenders und den Ausstieg, wenn einer aussteigen will.
Bitte zuerst lesen. Dies sind allgemeine Informationen, keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Zulassung und Versicherung sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlich geregelt. Fragen Sie vor der Unterschrift bei Ihrer Zulassungsstelle und Ihrem Versicherer nach.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Legen Sie die Verteilungsregel vor dem Kauf fest. Beim selben Auto im selben Jahr liegen eine 50/50-Teilung und eine Teilung nach Kilometern mehr als tausend Euro auseinander. Keine der beiden ist falsch; falsch ist nur, sich erst hinterher zu entscheiden.
- Trennen Sie Fixkosten von Nutzungskosten. Versicherung, Kfz-Steuer, Stellplatz und Wartung fallen an, ob das Auto fährt oder steht. Kraftstoff, Maut und Verschleiß entstehen mit jeder Fahrt.
- Notieren Sie jede Tankfüllung, egal wer bezahlt hat. Vorgestrecktes Benzin ist die häufigste Ursache unklarer Abrechnungen zwischen Miteigentümern.
- Die meisten Miteigentümer lassen die Abschreibung weg. Jeder trägt seinen Anteil am Fahrzeugwert ohnehin; abgerechnet wird beim Ausstieg, zum Wiederverkaufspreis.
- Halten Sie Regel, Kalender und Ausstieg schriftlich fest. Zwei Seiten genügen, und sie sind das Einzige, was bei Uneinigkeit hilft.
Was bedeutet es, ein Auto gemeinsam zu besitzen?
Zwei oder mehr Personen besitzen ein Auto gemeinsam, wenn ihnen ein Fahrzeug zusammen gehört: Sie haben es zusammen bezahlt, oder einer hat dem anderen einen Anteil verkauft, und beide nutzen es. Das ist etwas anderes, als das eigene Auto einem Freund zu leihen, und etwas anderes, als für den Kredit eines anderen zu bürgen.
| Miteigentümer | Mitkreditnehmer | Bürge | |
|---|---|---|---|
| Besitzt einen Anteil am Auto | Ja | Meist, wenn auch im Kaufvertrag | Nein |
| Haftet für den Kredit | Nur, wenn im Kreditvertrag | Ja | Ja, wenn der Kreditnehmer ausfällt |
| Fährt das Auto regelmäßig | Ja | Meist | Selten |
| Muss der Versicherung gemeldet werden | Ja | Ja | Nein |
In Deutschland trägt die Zulassungsbescheinigung nur einen Halter ein, und der Halter ist nicht automatisch der Eigentümer: Eigentum ergibt sich aus dem Kaufvertrag, nicht aus dem Fahrzeugschein. Beim gemeinsamen Kauf stehen deshalb beide Namen im Kaufvertrag, einer wird Halter, und eine private Vereinbarung (oft „Miteigentumsvertrag” genannt) hält die Anteile fest. In Österreich gilt dasselbe mit dem Zulassungsbesitzer, in der Schweiz mit dem Halter im Fahrzeugausweis.
Überall gilt das gleiche Muster: Die Papiere nennen einen Namen, die private Vereinbarung regelt alles andere. Deshalb geht es im Rest dieses Leitfadens um diese Vereinbarung.
Wer kauft ein Auto gemeinsam?
- Paare ohne Trauschein, oder mit getrennten Finanzen. Das Risiko, das man einplanen muss, ist die Trennung, nicht das Auto.
- Geschwister, oft rund um das frühere Auto der Eltern oder ein erstes gemeinsam gekauftes Auto.
- Ein Elternteil und ein Fahranfänger: Die Eltern finanzieren einen Teil, der junge Fahrer zahlt seinen Anteil Monat für Monat.
- Zwei Freunde, die je ein paar Tage pro Woche ein Auto brauchen und sich keines allein leisten wollen.
- Nachbarn, vor allem in Städten, in denen der Stellplatz so viel kostet wie das Auto.
- Mitbewohner einer WG, die sich Miete und Stellplatz ohnehin teilen.
Die Rechnung ist in allen Fällen dieselbe. Was sich unterscheidet, ist der Ausstieg, und der Abschnitt dazu weiter unten ist mit diesem Gedanken geschrieben.
Vor- und Nachteile eines gemeinsamen Autos
| Dafür | Dagegen |
|---|---|
| Das gleiche Budget kauft ein besseres, sichereres, neueres Auto | Sie hängen von den Plänen eines anderen ab, um Ihr eigenes Auto zu nutzen |
| Die Fixkosten werden geteilt, und sie sind der größte Teil dessen, was ein Auto kostet | Jede nicht notierte Ausgabe wird sechs Monate später zum Streit |
| Weniger Autos auf der Straße, ein Stellplatz statt zwei | Der Ausstieg verlangt eine Bewertung und eine Abfindung |
| Ein geteiltes Auto wird mehr genutzt, die Kosten pro Kilometer sinken | Zahlt einer nicht mehr, erwarten Versicherer und Bank trotzdem den vollen Betrag |
Zu jedem Punkt in der rechten Spalte gibt es unten einen Abschnitt.
Wie teilt man die Autokosten unter Miteigentümern?
Das ist der Teil, den man zuerst klären sollte, und der, den niemand gern anspricht.
Fixkosten und Nutzungskosten
Ein Auto verursacht zwei Arten von Kosten, und sie werden nicht gleich geteilt.
- Fixkosten fallen an, ob das Auto fährt oder nicht: Versicherung, Kfz-Steuer, Stellplatz, Hauptuntersuchung, planmäßige Wartung, Reifen, die Kreditrate, falls es eine gibt.
- Nutzungskosten entstehen mit jeder Fahrt: Kraftstoff oder Strom, Maut, der Teil des Verschleißes, der von der Strecke abhängt.
Bei einem typischen Privatwagen sind die Fixkosten die größere Hälfte. Deshalb reicht „wir teilen uns das Benzin” nie: Wer weniger fährt, subventioniert den, der mehr fährt, und merkt es ein Jahr lang nicht.
Drei Wege, die Kosten zu teilen
| Methode | So funktioniert sie | Passt für | Grenze |
|---|---|---|---|
| 50/50 auf alles | Jede Rechnung wird halbiert, Kraftstoff eingeschlossen | Zwei Personen, die das Auto etwa gleich viel nutzen | Unfair, sobald die Nutzung auseinanderläuft, und das tut sie immer |
| Alles nach Kilometern | Jeder zahlt im Verhältnis der gefahrenen Kilometer | Sehr unterschiedliche Nutzung, etwa ein Pendler und ein Wochenendfahrer | Der Gelegenheitsfahrer zahlt wenig, obwohl das Auto ihm das ganze Jahr zur Verfügung steht |
| Gemischt: Fixkosten nach Anteilen, Nutzung nach Kilometern | Versicherung, Steuer und Wartung nach Eigentumsanteil; Kraftstoff und Verschleiß nach Kilometern | Die meisten gemeinsamen Autos | Setzt voraus, dass die Fahrten erfasst werden |
Bei der gemischten Methode landen die meisten Miteigentümer, manchmal ohne sie so zu nennen: Jeder zahlt dafür, dass das Auto da ist, nach seinem Anteil, und dafür, dass es fährt, nach dem, was er fährt.
Und die Abschreibung?
Zwischen einem Eigentümer und einem Entleiher ist der Wertverlust ein echter Kostenpunkt, an dem sich der Entleiher beteiligen sollte. Zwischen Miteigentümern ist es anders: Jeder hält bereits seinen Anteil am Fahrzeugwert. Verliert das Auto in diesem Jahr zweitausend Euro an Wert, hat jeder seinen Anteil davon verloren, im Wiederverkaufspreis, den er eines Tages erhält. Die meisten Miteigentümer tragen deshalb in der monatlichen Abrechnung keine Abschreibung ein. Sie wird einmal abgerechnet, beim Ausstieg, zum Marktwert an diesem Tag.
Kraftstoff, den einer für alle bezahlt
Beim Kraftstoff geht die Abrechnung am ehesten schief, weil er in kleinen Beträgen bezahlt wird, oft, von dem, der gerade an der Zapfsäule steht. Die Regel, die funktioniert: Jede Tankfüllung wird mit dem Namen des Zahlers notiert, und der Betrag wird am Ende der Periode von seinem Anteil abgezogen. Die Alternative, „dann tankst du das nächste Mal”, verlässt sich aufs Gedächtnis, und das Gedächtnis begünstigt den, der sich erinnert.
Ein Beispiel aus der Praxis: ein Jahr, zwei Miteigentümer
Alex und Sam haben zusammen einen Gebrauchtwagen für 18.000 Euro gekauft, jeder die Hälfte. Alex pendelt damit zur Arbeit, Sam nutzt ihn am Wochenende. Im Laufe des Jahres:
- Fixkosten: 3.000 Euro (Versicherung 1.100, Kfz-Steuer 150, Stellplatz 900, Wartung und Reifen 850), alle von Alex bezahlt, der die Versicherung abgeschlossen hat.
- Kraftstoff: 1.500 Euro für 12.000 km, davon 1.150 Euro von Alex und 350 Euro von Sam an der Tankstelle bezahlt.
- Strecke: Alex ist 9.000 km gefahren, Sam 3.000 km.
Insgesamt hat das Auto 4.500 Euro gekostet. So viel schuldet Sam Alex am Jahresende, je nach Methode.
| Methode | Alex trägt | Sam trägt | Sam hat bezahlt | Sam schuldet Alex |
|---|---|---|---|---|
| 50/50 auf alles | 2.250 € | 2.250 € | 350 € | 1.900 € |
| Alles nach Kilometern (75/25) | 3.375 € | 1.125 € | 350 € | 775 € |
| Gemischt: Fixkosten 50/50, Kraftstoff nach Kilometern | 1.500 + 1.125 = 2.625 € | 1.500 + 375 = 1.875 € | 350 € | 1.525 € |
Gleiches Auto, gleiches Jahr, gleiche Belege: Die Abrechnung liegt zwischen 775 und 1.900 Euro. Die 1.125 Euro Unterschied zwischen den ersten beiden Zeilen sind kein Rundungsfehler, sie sind der Preis dafür, sich nicht entschieden zu haben. Sam würde für die Kilometer plädieren, Alex für 50/50, und beide hätten Argumente. Die einzige Antwort, die hält, ist die, die vor dem Kauf aufgeschrieben wurde.
Was Sam im Jahr trägt: 2.250 € bei 50/50, 1.125 € nach Kilometern, 1.875 € gemischt. Je stärker die Nutzung auseinanderläuft, desto größer der Abstand zwischen den Regeln; bei gleicher Nutzung treffen sie sich.
Zwei Details aus diesem Beispiel lohnt es sich zu behalten:
- Der Kraftstoff hat 12,5 Cent pro Kilometer gekostet. Kennt man diese Zahl, braucht die Aufteilung des Kraftstoffs keine Belege mehr pro Fahrt, nur noch die Kilometer.
- Alex hat 4.150 der 4.500 Euro vorgestreckt. Ohne Aufzeichnung der Tankfüllungen wären Sams 350 Euro bis Dezember vergessen gewesen.
Wer fährt wann? Den Kalender eines geteilten Autos organisieren
Das Geld ist der erste Streitgrund, der Kalender der zweite. Ein paar Regeln erledigen das meiste:
- Im Voraus buchen, an einem gemeinsamen Ort. Ein Kalender, den beide sehen, mit dem Namen des Autos. Eine Nachricht ist keine Buchung.
- Prioritäten vereinbaren. Unter der Woche geht Pendeln meist vor Freizeit, am Wochenende wird abgewechselt. Schreiben Sie die Regel auf, damit aus einem Freitagabend keine Verhandlung wird.
- Rückgabebedingungen. Tankstand, Sauberkeit, wo das Auto steht, Schlüssel. Kleinigkeiten, aber in vielen gemeinsamen Autos die einzige wiederkehrende Reibung.
- Schäden noch am selben Tag melden, mit Foto. Eine drei Wochen später entdeckte Delle hat keinen Urheber.
Ein Auto mit abgestimmtem Kalender zu teilen, ist genau das, was die Buchungsfunktion von Co-oto tut, aber ein Papierkalender im Flur funktioniert auch. Was nicht funktioniert, ist gar keiner.
Versicherung und Hauptfahrer
Beide Miteigentümer fahren regelmäßig, also müssen beide dem Versicherer gemeldet sein. In Deutschland schließt einer den Vertrag ab, meist der Halter, und der Fahrerkreis nennt alle regelmäßigen Fahrer; der Beitrag richtet sich unter anderem nach dem jüngsten Fahrer und dem Hauptnutzer. Wer beim Fahrerkreis oder beim Hauptfahrer falsche Angaben macht, um den Beitrag zu senken, riskiert im Schadenfall den Regress des Versicherers.
Wer den Vertrag hält, zahlt den Beitrag und bekommt vom anderen seinen Anteil nach der vereinbarten Regel erstattet: Es ist ein Fixkostenpunkt wie jeder andere. Was vor der ersten Fahrt zu prüfen ist, steht im Leitfaden zur Versicherung beim Carsharing.
Schriftlich festhalten: der Vertrag über das gemeinsame Auto
Ein Vertrag über das gemeinsame Auto braucht keinen Anwalt. Er muss schriftlich die Fragen beantworten, über die Sie sonst streiten würden:
- Anteile: Wer hat beim Kauf was bezahlt, und welchen Prozentsatz besitzt jeder.
- Die Verteilungsregel: Welche der drei Methoden oben, und was als Fixkosten und was als Nutzung zählt.
- Wie Ausgaben erfasst werden: Wo, von wem, und wie oft abgerechnet wird (monatlich funktioniert für die meisten).
- Der Kalender: Wie gebucht wird, wer an welchen Tagen Vorrang hat.
- Schäden und Bußgelder: Wer wofür zahlt, und wer die Selbstbeteiligung trägt.
- Der Ausstieg: Wie ein Anteil bewertet wird, welche Frist gilt, was passiert, wenn einer nicht mehr zahlt.
Der kostenlose Vertragsgenerator von Co-oto stellt diese Fragen eine nach der anderen und erzeugt ein PDF, das beide unterschreiben. Nichts verlässt Ihr Gerät.
Was, wenn ein Miteigentümer aussteigen will?
Es wird passieren: ein Umzug, eine neue Stelle, ein neuer Partner, ein neues Auto. Drei Wege, damit umzugehen, und der Vertrag sollte sagen, welcher gilt.
- Abfindung: Wer bleibt, kauft den Anteil des anderen zum aktuellen Marktwert. Vereinbaren Sie im Voraus, wie der Wert bestimmt wird: eine veröffentlichte Gebrauchtwagenliste, der Durchschnitt zweier Händlerangebote oder eine Formel nach Kilometerstand.
- Verkauf und Aufteilung: Das Auto wird verkauft, der Erlös nach Anteilen geteilt, ein offener Saldo aus der Kostenabrechnung vorher beglichen.
- Ein neuer Miteigentümer: Wer geht, verkauft seinen Anteil an jemanden, dem der Bleibende zustimmt. Der schnellste Weg, und ohne schriftliches Vetorecht der, der am ehesten schiefgeht.
Legen Sie auch die Frist fest. Drei Monate sind üblich: lang genug, um das Geld oder einen Käufer zu finden, kurz genug, um niemanden festzuhalten.
Die Abrechnung mit Co-oto führen
Wenn Sie die gemischte Methode ohne Tabellenkalkulation wollen, richten zwei Miteigentümer Co-oto so ein:
- Einer von Ihnen erstellt den Kreis und übernimmt die Rolle des Eigentümers; der andere wird als Fahrer eingeladen. Die App kennt einen Eigentümer pro Kreis, und das ändert nichts daran, wem das Auto gehört.
- Beide erfassen ihre Fahrten, der Eigentümer eingeschlossen, damit jeder Kilometer zählt, egal wer gefahren ist.
- Jede Tankfüllung wird von dem eingetragen, der sie bezahlt hat, auf Wunsch mit Foto des Belegs. Sie wird von seinem Anteil abgezogen.
- Für die Fixkosten wählen Sie die Konvention, die zu Ihrer Regel passt: Der Fixkostenausgleich teilt sie im Verhältnis der gefahrenen Kilometer, die feste Monatspauschale teilt sie gleichmäßig.
- Am Ende jeder Periode zeigt die Abrechnung, wer wem was schuldet, mit den Fahrten und Tankfüllungen hinter jeder Zahl.
Es gibt keine Abschreibungszeile auszufüllen und keinen Kilometerpreis auszuhandeln, wenn Sie keinen wollen: Die Abrechnung kann mit den tatsächlichen Rechnungen arbeiten. Wie die Berechnung Zeile für Zeile funktioniert, erklärt die Seite zur Kostenteilung.
Häufige Fragen
Kann man ein Auto gemeinsam kaufen?
Ja. Beide Namen stehen im Kaufvertrag, einer wird als Halter eingetragen, und eine private Vereinbarung hält die Anteile fest. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kennt die Zulassung nur einen Halter; Eigentum und Halterschaft sind zwei verschiedene Dinge. Beide regelmäßigen Fahrer müssen der Versicherung gemeldet sein.
Ist es eine gute Idee, mit einem Freund ein Auto zu kaufen?
Ja, wenn Sie das Auto unterschiedlich genug nutzen, um nicht darum zu konkurrieren, und wenn Sie schriftlich festhalten, wie die Kosten geteilt werden und wie einer aussteigt. Die Freundschaften, die ein gemeinsames Auto beschädigt, sind die, in denen das Geld dem Gedächtnis überlassen wurde.
Wie teilt man die Autokosten fair unter Miteigentümern?
Fixkosten (Versicherung, Steuer, Stellplatz, Wartung) nach Eigentumsanteil, Nutzungskosten (Kraftstoff, Verschleiß) nach gefahrenen Kilometern. Jede Tankfüllung mit dem Namen des Zahlers notieren. In einem typischen Jahr liegt diese gemischte Methode zwischen einer reinen 50/50-Teilung und einer reinen Kilometerabrechnung.
Wer sollte bei der Versicherung als Hauptfahrer angegeben werden?
Die Person, die das Auto am meisten fährt. Jemand anderen anzugeben, um einen niedrigeren Beitrag zu bekommen, ist eine Falschangabe, und der Versicherer kann im Schadenfall Regress nehmen. Beide Miteigentümer werden gemeldet, einer als Hauptfahrer, der andere im Fahrerkreis.
Was passiert mit dem gemeinsamen Auto nach einer Trennung?
Das, was die Vereinbarung sagt. Meist kauft derjenige, der das Auto behält, den Anteil des anderen zum aktuellen Marktwert, nachdem die Kostenabrechnung beglichen ist. Ohne Vereinbarung verhandeln Sie den Wert eines Gebrauchtwagens mit jemandem, von dem Sie sich gerade getrennt haben.
Brauchen Miteigentümer einen schriftlichen Vertrag?
Ja, auch innerhalb der Familie. Zwei Seiten zu Anteilen, Verteilungsregel, Kalender, Schäden und Ausstieg genügen. Das ist kein Zeichen von Misstrauen, sondern das, was die Vereinbarung die erste Meinungsverschiedenheit überstehen lässt.
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